BIO versus konventionelle Lebensmittel

Bio-Kennzeichnung, Argumente, Fakten und Bio-Schwindel

Bio Shootingstar Österreich

 

Österreich als Bio-Vorreiter mit gesetzlicher Regelung seit 1983

Über 16% der landwirtschaftlichen Betriebe sind Bio-Betriebe

Definition Bio: biologische Landwirtschaft; das bedeutet eine rechtlich definierte landwirtschaftliche Produktionsmethode mit einem Überprüfungssystem.

Grundsätze einer biologischen Erzeugung:

kein Einsatz chemisch-synthetischer Spritz- und Düngemittel

vorzugsweise lebende Organismen und mechanische Produktionsverfahren

gentechnikfreie Produktion

Einhaltung strengster Tierhaltungs- und Fütterungsvorschriften

Biologischer Kreislauf

 

Woran Sie echte Bio-Lebensmittel erkennen

Europäisches Bio-Logo

Lebensmittel mit dieser Kennzeichnung können Sie vertrauen.

Das österreichische Bio-Siegel

Das BIO AUSTRIA Logo

Das BIO AUSTRIA Logo findet sich hauptsächlich auf direkt vermarkteten Bio-Produkten. Es steht für den Verband der österreichischen Biobäuerinnen und Biobauern. Diese wirtschaften nach eigenen Verbandsrichtlinien, die strenger sind als von der EU-Bio-Verordnung vorgegeben.

Rotes AMA-Biozeichen mit Ursprungsanzeige

Schwarzes AMA-Biozeichen ohne Ursprungsangabe

Der schwarze Kreis bei dem AMA-Biozei­chen steht für internationale Bio-Produkte ohne Ursprungsbezeichnung. So können z.B. auch Bio-Produkte aus Deutschland oder Italien das schwarze AMA-Biozeichen tragen.

ACHTUNG Verwechslungsgefahr!

Weitere BIO Kennzeichnungen:

Ja! Natürlich, Natur pur, Natur aktiv, Bio+, Zurück zum Ursprung, Alnatura, natürlich für uns, Echt Bio, u.v.m.

Jede dieser Kennzeichnungen werden nach der EU-Verordnung produziert und kontrolliert und sind daher echt bio.

Was ist zu tun bei nicht verpackten Bio-Lebensmitteln?

Bei nicht verpackten Bio-Lebensmitteln, wie sie etwa auf Bauernmärkten angeboten werden, fragen Sie am besten den Anbieter nach seiner Bio-Kontrollnummer oder lassen Sie sich das Zertifikat seiner Bio-Kontrollstelle zeigen.

Achten Sie auf die korrekte Bezeichnung!

Folgende Angaben müssen vorhanden sein:

- aus kontrolliert (biologischem) Anbau oder

- aus kontrolliert (biologischer) Landwirtschaft oder

- aus kontrolliert (biologischem) Landbau  

Die Begriffe ökologisch, biologisch-organisch oder biologisch-dynamisch können ergänzend angegeben sein. Die Biokontrollnummer und/oder der Name der Kontrollstelle müssen aufscheinen.

Beispiel für eine Bio-Kontrollnummer: AT-N-01-BIO  

AT: Staat (Österreich)

N: Bundesland der Kontrollstelle (in diesem Fall Niederösterreich)

01: laufende Nummer der Kontrollstelle

BIO: Bioprodukt  

Vorsicht Bio-Schwindel!

Achtung bei Bezeichnungen wie:

"Naturnah“ .... "Pro Planet“ .... "aus kontrolliertem Vertragsanbau“ .... "ungespritzt“ .... "aus naturnahem Anbau“ .... "aus umweltgerechter Landwirtschaft“ .... "aus kontrolliertem Anbau“ u.v.m.

Diese haben absolut "NICHTS“ mit BIO gemeinsam!

Vermeiden Sie den Kauf solcher Produkte, denn hier wird der Konsument bewusst getäuscht!

Kaufen Sie biologische Lebensmittel - es lohnt sich

Sie leisten für sich und Ihre Familie einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit und zum Umweltschutz. 

Mit Bio-Lebensmittel spart man 40% der durch Ernährung verursachten CO2-Äquivalente (Treibhauspotenzial) ein.

Biologische Lebensmittel stehen für Qualität, umweltschonende Produktion und Gentechnikfreiheit.

Biologischer Landbau verhindert die Bodenerosion. Durch diese Art der Bewirtschaftung bildet sich Jahr für Jahr eine weitere Humusschicht. Durch den Humusaufbau kann der Kohlenstoff im Boden gespeichert und so der Atmosphäre entzogen werden.

Im biologischen Landbau werden dafür spezielle Methoden angewendet, wie Anbau von Klee und anderen Leguminosen, Gründüngung, Bepflanzung der Felder im Winter, Düngung mit Stallmist und pfluglose Bodenbearbeitung.

Weltweit könnten so 400 bis 800 Millionen Tonnen CO2 durch biologisch bewirtschaftete Böden aufgenommen werden.             

Reduzieren oder vermeiden Sie den Gebrauch industriell hergestellter Lebensmittel

Industriell hergestellte Lebensmittel und vor allem der tägliche Fleischkonsum tragen in hohem Maße zur Klimabelastung bei!    

Industriell hergestellte Lebensmittel schädigen nachhaltig die Umwelt durch den Einsatz von chemischen Spritzmitteln. Monokulturen laugen die Böden aus und verursachen einen Verlust der Artenvielfalt. Dadurch wird das  ökologische Gleichgewicht massiv zerstört.

Die Artenvielfalt ist die Basis des Lebens, eine der Grundvorraussetzungen für die Stabilität der weltweiten Ökosysteme und stellt letztendlich eine unmittelbare Bedrohung für alle Menschen dar.

Mit ihrem Einkauf entscheiden Sie sich für eine bessere Welt

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